Der Bio-LK von Frau Schwärmer und Frau Neukirch unterwegs...:Exkursion ins Fischereimuseum nach Bergheim

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Datum:
3. Juli 2021
Von:
Dr. Carsten Oerder
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Unser Bio-Leistungskurs bei Frau Neukirch und Frau Schwärmer setzte sich im letzten Quartal dieses Schuljahres mit dem Ökosystem Fluss auseinander. Um das erarbeitete Wissen auch einmal in der Praxis zu erfahren, unternahmen wir Schülerinnen und Schüler mit unseren beiden Lehrerinnen eine Exkursion ins Fischereimuseum nach Bergheim.
Der Tag startete um 8.15 Uhr an der Schule, gemeinsam spazierten wir entspannt zur Fähre und fuhren auf die andere Rheinseite. Von dort aus liefen wir auch noch eine kleine Stecke. Am Museum angekommen, legten wir eine Frühstückspause ein, bis zwei junge Führer unseren Kurs herzlich begrüßten. 

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Zunächst fand eine kurze Führung durch das Museum statt, in der unsere Führer von der Geschichte der Fischerei in Bergheim erzählten, verschiedene Fischernetze vorstellten, an der Siegaue lebende Vogelarten zeigten und zum Schluss uns zu den kleinen Aquarien führten, in denen Aale und weitere Fischarten lebten. Nach dieser Einführung widmeten wir uns schließlich dem wesentlichen Ziel unserer Exkursion zu, der Gewässeranalyse. Dafür teilte sich der Kurs in zwei Gruppen auf, die an zwei unterschiedlichen Stellen der Siegaue, einem  Naturschutzgebiet, Gewässerproben entnahmen. Bevor wir uns mit den Gummistiefeln ins Wasser begaben, machten wir bereits anhand der Umgebung ein paar Angaben zur Wasserqualität. Dann ging es endlich los! Jeder nahm sich seine Ausrüstung und entnahm damit Bodenmaterial, sprich Kies und Sand. Wieder an Land, versuchten wir mit Pinsel und Sieben Lebewesen, genauer gesagt, wirbellose Organismen, zum Beispiel Krebse, Würmer oder Schnecken, zu finden. Wenn wir bei der Suche Erfolg hatten, kamen die Tierchen in kleine mit Wasser gefüllte Behälter, um sie später zu untersuchen. Natürlich wurden all die gesammelten Organismen nach der Analyse wieder freigesetzt. Zu Beginn fiel es uns tatsächlich schwer, fündig zu werden. Doch mit der Zeit entdeckten wir einige kleine Tiere. Wenn kein Hochwasser herrschen würde, hätten wir viel mehr und vor allem unterschiedliche Arten gefunden. Nichtsdestotrotz erzielten wir um die 30 Fünde und kehrten damit zum Museum zurück. Dort untersuchten wir mithilfe von Mikroskopen und Informationen zu verschiedenen Gewässerorganismen, um welche Arten es sich bei den Proben handelten. Mit den Ergebnissen konnten wir darüber ein Urteil fällen, ob sich die Wasserqualität an der Siegaue als eher gut oder schlecht erweist. Um eine exaktere Angabe über die Wasserqualität zu geben, hätten wir den Saprobienindex berechnen müssen. Doch dafür reichte der Umfang unserer Proben nicht aus. 

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Die Exkursion schlossen wir mit einem gemeinsamen Gruppenfoto ab. Gegen 12.30 Uhr begaben wir uns wieder auf den Rückweg. Auf der anderen Rheinseite angekommen, gingen die einen zum CoJoBo, die anderen zur URSH und der Rest trat den Heimweg an.
Alles in allem war es ein gelungenes Erlebnis, bei dem wir neben dem überwiegend theoretischen Unterricht auch einmal Praxiserfahrung sammeln konnten!
 
He Hui Wang (Q1)