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Es geht in kleinen Schritten voran!:Busanbindung der USH und des CoJoBo für die Schülerinnen und Schüler von der anderen Rheinseite

Die Ursulinenschule Hersel und unser Träger, das Erzbistum Köln, sind seit Beginn der Sperrung der Nordbrücke in einem dauernden Austausch mit Politik, Verkehrsbetrie¬ben, dem CoJoBo und dessen Träger, um die Situation für den Schulweg unserer Schülerinnen (und Schüler) von der anderen Rheinseite zu optimieren! Wir konnten v.a. für die Zeit nach den Sommerferien bereits einige Verbesserungen erreichen, auch wenn alle Fahrten über die Kennedybrücke gehen.
Schulhof USH
Datum:
27. Juni 2026
Von:
Dr. Carsten Oerder

Es wird mit der für den 1. September geplanten Umstellung des Buslinienplans eine einheitliche Haltestellenbedienung für beide Schulen in den rechtsrheinischen Städten und Gemeinden und deren Ortsteilen entsprechend der Regelwege der Linien 117, 550/neu und 551 mit kleinräumigen Veränderungen geben. In Niederkassel-Rheidt und -Mondorf werden stets beide Linienwege (Ortsdurchfahrt und L269) bedient; in Trois­dorf-Bergheim werden alle Fahrten über den kurzen Weg via Oberstraße gehen. Spich wird über den Busbahnhof Spich/Bf. für beide Schulen angebunden; Uckendorf und Rotter See werden einheitlich für beide Schulen morgens und mittags angefahren. Die geplanten Ankünfte an beiden Schulen sind jeweils für ca. 7.40/7:45 Uhr geplant.

Die Linie 117 Bonn Hbf – Lülsdorf – Wahn werden als Schulfahrten bis Lülsdorf fahren; die Linie 550 Bonn Hbf – Rheidt – Spich mit neuem Linienweg ab Rheidt; die Linie 551 Bonn Hbf – Sieglar – Troisdorf fährt Schulfahrten bis Rotter See.

Die bisher bestehenden Verzögerungen liegen in den neuen Fahrtwegen und bisheri­gen Zusammenlegungen von Buslinien begründet, die auf Grund der Situation früher umgesetzt werden mussten. Die Schulen sind im Austausch mit den Verkehrsverantwortlichen und kommunizieren regelmäßig die gemeldeten Problemstellen, sodass diese i.d.R. zügig abgestellt werden können.

Grundsätzlich gibt es zu den Schulanfangs- und Endzeiten Direktfahrten von und zu den Schulen zusätzlich zum regulären Taktverkehr. Die Busse fahren ab Beuel dann bis zu den Schulen (CoJoBo und USH) durch.

In der politischen Diskussion sind außerdem (wie bei den Parteien und bei der Stadt zu lesen) die Verbesserung des Verkehrsflusses des Busverkehrs, beispielsweise durch eine eigene Busspur auf der Kennedybrücke auf den Bahnschienen, wofür bau­liche Veränderungen notwendig sind. Außerdem gibt es eine PKW-Rechtsabbiegerspur von der Kennedybrücke zum Rhein herunter, damit der Abfluss von der Brücke nicht mehr verstopft ist. Des Weiteren darf in Zukunft von der Kölnstraße kommend am Bertha-von-Suttner-Platz wieder Richtung Kennedybrücke abgebogen werden. Der zweite Fußgängerweg wird hierfür weggenommen, sodass der Verkehrsabfluss von der Kölnstraße aus deutlich verbessert wird, was sich positiv auf die Fahrzeiten unsere Schulbusse auswirkt.

Die Umweltspur zwischen Kasernenstraße und Bertha-von-Suttner-Platz bleibt erhal­ten, um den ÖPNV zu beschleunigen. Auf dieser Achse verkehren die Buslinien. Der Radverkehr soll außerdem auf einem eigenen Radfahrstreifen geführt werden, um auch den Verkehrsfluss zu erleichtern.

Der Verkehrsversuch auf der Adenauerallee wird beendet, um den Rückstau vom Ber­tha-von-Suttner-Platz zu reduzieren.

Die Busse am Vormittag erreichen inzwischen zu einem großen Teil die Schule morgens pünktlich; die Rückfahrten werden durch die o.g. Maßnahmen verkürzt werden.

Die Mondorfer Fähre wird in den Stoßzeiten morgens und (nach-)mittags zu den Zeiten des Schulschlusses inzwischen mit einer weiteren Fähre betrieben.

Seit 17. Juni sind die 10er-Tickets für die Fähre zum ermäßigten Preis im Sekretariat des Gymnasiums zu erwerben. Außerdem sind wir im Austausch mit der Lux-Werft als Betreiber der Mondorfer Fähre in Bezug auf die weiteren Planungen, v.a. für die Zeit nach den Ferien. Die Verkehrsbetriebe prüfen weiter ergänzende Maßnahmen für die Anbindung.

Die Städte Niederkassel und Bornheim sind überdies in Überlegungen, eine weitere Fähre als Verbindung für die beiden Orte am Rhein einander gegenüberliegend einzurichten. Dies würde für die USH auch eine weitere Erleichterung bedeuten.

Aktuelle Informationen erhalten Schülerinnen und Eltern der Realschule und des Gymnasiums der Ursulinenschule Hersel über den Schulmanager.

Wir werden auch weiterhin im engen Austausch mit allen Beteiligten stehen. Ihre Ideen können gerne weiterhin an die E-Mail-Adressen der jeweiligen Schulpflegschaft mitgeteilt werden. Diese werden auch in Zukunft berücksichtigt. Wir bedanken uns für Ihre Geduld bzw. konstruktive Kooperation und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Unsere Schulgemeinschaft blickt positiv in die Zukunft.