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Von ihrer Latein-Exkursion nach Trier berichten uns zwei Schülerinnen der Jgst. 8:Lateinexkursion nach Trier

Datum:
14. Juli 2026
Von:
Ronja H., Johanna K.

Bericht von Ronja H.

Am 09.06.2026 haben die Lateinkurse der Stufe 8 eine Exkursion nach Trier unternommen. Die römischen Bauten, die dort stehen, aus der Nähe zu betrachten, war eine spannende sowie lehrreiche Ergänzung zum sonstigen Lateinunterricht.                          

Wir trafen uns pünktlich um 8:00 Uhr in der Schule und kurz darauf fuhren wir auch schon mit dem Bus zu unserem Zielort. Die Fahrt verlief reibungslos und entspannt, so dass wir zweieinhalb Stunden später an unserem Ausgangspunkt, der Porta Nigra, ankamen. Nach einer halben Stunde Pause, in der wir auf einem eingegrenzten Areal den Platz vor der Porta Nigra erkunden konnten, ging unsere selbst vorbereitete Führung los: von einer kleinen Gruppe Schülerinnen unseres Kurses hörten wir den ersten Vortrag über die Porta Nigra. Nach diesem kurzen, aber informativen Vortrag, indem wir einiges zur Geschichte von dem alten Tor gelernt hatten, hatten wir die Möglichkeit uns die Porta Nigra von innen anzugucken. Es war sehr spannend, so ein altes Gebäude, in dem damals schon Römer gelaufen sind, zu erkunden. 

Nach diesem beeindruckenden Gebäude sind zum Marktplatz gegangen. Wir hatten kurz Zeit, den Platz selbstständig zu erkunden. Die Architektur dort war ebenfalls sehr spannend, da einige Gebäude aus der Römerzeit, einige aus dem Mittelalter und einige aus der Neuzeit stammen. Den Vergleich zu beobachten, war spannend, da alle drei Zeitalter unterschiedliche Bauweisen besitzen. 

Als wir uns wieder am Treffpunkt waren, sind wir weitergegangen, nur um kurz darauf wieder anzuhalten, um den nächsten Vortrag über den Trierer Dom zu hören. Auch hier konnten wir ein beeindruckend detailreiches Gebäude bewundern, das von innen genauso fein gearbeitete Reliefs und Kunstwerke aufweist wie von außen und sogar heute noch als katholische Kirche fungiert. 

Unsere dritte Station war die Konstantin-Basilika. Das Gebäude stand auf einem Platz mitten in der Stadt und stach mit seiner Größe und seiner Bauweise aus den übrigen Häusern heraus. Nach einem weiteren spannenden Vortrag, diesmal über den riesigen Komplex, indem einmal Kaiser Konstantin residiert hatte, konnten wir die Basilika betreten. Die alte Kaiserresidenz fungiert heute als evangelische Kirche und war im Vergleich zu dem Dom eher schlicht gehalten. Trotzdem hatte das Gebäude etwas Besonderes an sich. Allein mit der Größe zog die Konstantin Basilika alle Blicke auf sich.     

Nach einem kurzen Marsch durch einen Park erreichten wir die Kaiserthermen. Die großflächig angelegte Badeanlage, von der heute noch die alten unterirdischen Gänge intakt sind, besteht von oben gesehen nur noch aus einigen Mauerüberresten. Nach dem Vortrag über die Kaiserthermen, der ebenfalls sehr spannend war, hatten wir Zeit, uns die Überreste des römischen Badehauses genauer anzusehen. Viele Schülerinnen des Kurses haben die Gänge unter der Erde erkundet und wir alle haben voller Faszination bestaunt, wie alt diese Gemäuer sind. 

Unsere letzte Station war das Amphitheater. Der alte Schauplatz war früher ein beliebter Versammlungsort der Römer gewesen und hat trotz seines Alters kein bisschen von der beeindruckenden Atmosphäre verloren. Die Arena allein hatte schon eine beeindruckende Größe, doch mit den Tribünen wirkte es riesig. Auch das mit der Akustik war keine Lüge: Auf den Zuschauerrängen hörte man alles, was in der Arena gesagt wurde.

Nach dieser letzten Station fuhren mir mit dem Bus zurück nach Hersel. Auch diese Fahrt verlief entspannt und gab uns Zeit, noch einmal über alle gesehenen Bauten nachzudenken. Es war ein interessantes und spannendes Erlebnis, von dem wir alle etwas mitnehmen konnten. 

Ronja H. 

Bericht von Johanna K.

Am 09. Juni 2026 machten unsere Stufe 8 im Rahmen des Lateinunterrichts eine Exkursion nach Trier. Schon im Unterricht hatten wir viel über die Römer gelernt, aber die historischen Orte einmal selbst zu sehen, war etwas ganz anderes. Außerdem bereiteten wir in Gruppen Vorträge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten vor, die wir direkt vor Ort hielten. 

Am Morgen starteten wir gemeinsam mit dem Bus in Richtung Trier. Schon während der Hinfahrt war die Stimmung gut und alle waren gespannt auf den Tag. Nach einer längeren Fahrt kamen wir schließlich in Trier an und hatten erst einmal 30 Minuten Zeit um uns an der Porta Nigra umzuschauen. 

Zuerst beschäftigten wir uns mit der Geschichte der Stadt. Dabei erfuhren wir, dass Trier bereits vor über 2.000 Jahren gegründet worden war und damals „Augusta Treverorum“ hieß. Besonders beeindruckend war, dass Trier zeitweise eine wichtige Kaiserresidenz war und damit eine große Bedeutung im Römischen Reich hatte. 

Ein erstes großes Highlight war die Porta Nigra, das bekannte Wahrzeichen der Stadt. Schon von weitem wirkte das riesige Stadttor sehr beeindruckend. Allerdings wurde die Porta Nigra während unseres Besuchs renoviert. Deshalb standen überall Gerüste, und es war sehr laut. Dadurch war es manchmal sehr schwierig, den Vorträgen zu folgen. Trotzdem war es spannend, direkt vor diesem historischen Bauwerk zu stehen und sich vorzustellen, wie es früher ohne Baustelle gewirkt haben muss. 

Danach besuchten wir den Trierer Dom. Die älteste Bischofskirche Deutschlands beeindruckte uns besonders durch ihre Größe und ihre besondere Atmosphäre. Während unseres Besuchs fand dort sogar ein Orgelkonzert statt. Die Musik war im ganzen Dom zu hören und machte den Besuch zu etwas ganz Besonderem. Viele fanden diesen Moment sehr eindrucksvoll, weil man die Wirkung des Gebäudes dadurch noch intensiver gespürt hat. 

Die Liebfrauenkirche sahen wir uns ebenfalls an, hielten dazu aber nur einen Vortrag und betraten sie nicht von innen. Trotzdem erfuhren wir viel über ihre Geschichte und ihre Bedeutung. Sie liegt direkt neben dem Dom und gehört zu den bekanntesten Kirchen Triers.

Ein weiterer Programmpunkt war die Konstantinbasilika. Als wir den riesigen, leeren Innenraum betraten, waren viele von uns überrascht, wie still und offen das Gebäude wirkt. Gerade diese Leere machte die Größe der Basilika besonders deutlich. Es war beeindruckend zu erfahren, dass sie ursprünglich als Thronsaal für Kaiser Konstantin gebaut wurde. 

Besonders interessant waren auch die Kaiserthermen. Dort konnten wir unterirdische Gänge besichtigen, in denen man gut erkennen konnte, wie durchdacht die Römer ihre Bauwerke geplant haben. Es war sehr faszinierend, sich vorzustellen, wie diese Anlage früher genutzt wurde. 

Ein Höhepunkt für viele von uns war das Amphitheater. Schon beim Betreten der Anlage konnte man sich gut vorstellen, wie groß und eindrucksvoll die Arena früher gewesen sein muss. Besonders spannend waren die unterirdischen Räume, in denen sich früher die Gladiatoren und Tiere aufgehalten haben sollen, bevor sie in die Arena gebracht wurden. Wenn man dort unten steht, wirkt alles etwas enger und dunkler, und man kann sich gut vorstellen, wie aufgeregt die Kämpfer vor ihren Auftritten gewesen sein müssen. Oben in der Arena selbst wurde uns noch einmal bewusst, wie viele Zuschauer hier früher Platz fanden und wie wichtig solche Veranstaltungen im römischen Alltag waren, was uns auch noch einmal in einem Vortrag berichtet worden war. 

Neben den einzelnen Sehenswürdigkeiten hatten wir auch Zeit, die Stadt Trier selbst ein wenig zu erkunden. Dabei viel uns besonders die Mischung aus alten römischen Bauwerken und der modernen Stadt auf. Überall begegnet man Spuren der Geschichte, aber gleichzeitig gibt es auch viele Geschäfte, Plätze und belebte Straßen. Viele von uns fanden genau diesen Kontrast besonders interessant, weil Trier dadurch nicht wie ein reines „Freilichtmuseum“, sondern wie eine lebendige Stadt wirkt, in der Geschichte und Gegenwart direkt nebeneinander existieren.

Am Nachmittag traten wir schließlich die Rückfahrt an. Nach dem langen, aber sehr interessanten Tag waren viele von uns ziemlich müde, aber auch zufrieden. Auf der Heimfahrt wurde viel über die Eindrücke des Tages gesprochen, und man merkte, dass jeder etwas anderes spannend fand. 

Insgesamt war die Exkursion nach Trier ein sehr gelungener Ausflug. Wir konnten viele Orte, die wir aus dem Unterricht kannten, endlich in echt sehen und dadurch viel besser verstehen. Der Tag hat gezeigt, dass Geschichte viel lebendiger wird, wenn man direkt vor Ort steht und sie erleben kann. 

Johanna K. 

Lateinexkursion nach Trier

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